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Ein Blog der Schweizer Journalistenschule MAZ

Medienwoche: Debatte zum Thema Aus- und Weiterbildung im Journalismus

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Medienwoche: Journalistenschulen… und wo sollen die alle arbeiten?

Sylvia Egli von Matt, 16. Dezember 2011

Schön, dass wieder mal über die journalistische Ausbildung geschrieben und nachgedacht wird. Es gibt in der Tat sehr verschiedenen Möglichkeiten in unseren Beruf einzusteigen – und das ist gut so. Denn in ihrer Unterschiedlichkeit tragen sie auch zu einer gewissen Diversity in Redaktionen bei. Es wäre schade, ja eigentlich recht gefährlich, wenn künftig ausschliessllich Hochschulabgänger JournalistInnen werden könnten.
Aus meiner Sicht aber unabdingbar für alle sind Sprachkompetenz, fundiertes Allgemeinwissen, Unvoreingenommenheit und vor allem Leidenschaft. Nur wer wirklich Journalist sein will, hat Aussicht auf Erfolg. Am MAZ betonen wir diesen klaren Fokus – und geben ihm entsprechend bei der umfassenden Aufnahmeprüfung viel Gewicht. Auch deshalb finden wohl die meisten MAZ-Abgängerinnen ganz schnell Arbeit im Journalismus. Und sicher ebenso, weil die Vernetzung mit der Praxis sehr eng ist – über die Volontariate und die Dozierenden, die erfolgreiche JournalistInnen sind. Es ist übrigens eine Praxis, die wissenschaftlich fundiert ist und die in der Ausbildung reflektiert wird. Dieses Nachdenken über Aufgaben, Rollen und Arbeiten ist ein Privileg. Im Alltag kommt es leider zu kurz. image description

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Geschrieben von Gabriela Murer

16. Dezember 2011 um 16:56

NEU: Mobile Reporting – Multimediale Berichte von unterwegs

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Wer als Journalist ein Smartphone dabei hat, ist eigentlich mit einem kompletten Aufnahmestudio ausgerüstet. Wir wissen, dass man damit multimedial berichten kann – sofort, direkt vom Ort des Geschehens, von unterwegs: ein kleiner Radiobeitrag, ein Video-Interview oder ein Blogposting mit Text und Bild. Doch wie geht das konkret?

Ziel des Workshops ist das praktische Erlernen des Mobile Reporting. Nicht nur im Seminarraum, sondern draussen, mobil, unter echten Bedingungen. Welche Formate sind überhaupt sinnvoll? Und welche Apps, Programme und Plattformen braucht es? Worauf muss man beim Filmen mit dem Handy achten? Wie schneidet man ein Audio-Clip und wie kommen Bild und Text zusammen zur Redaktion oder gleich ins Internet?

http://kurse.maz.ch/de/kurse/default.htm?igrpid=3&detailid=60194

Zielgruppe

JournalistInnen mit grundlegenden Multimedia-Kenntnissen

Voraussetzungen

Eigenes Smartphone (iPhone, Android), vorinstallierte Apps gem. Anleitung, Lektüre eines Grundlagetextes vorab.

Lernziele

Die Teilnehmenden

  • rekapitulieren die grundlegenden Anforderungen und Darstellungsformen des Mobile Reporting (MR) sowie deren unterschiedlichen Formate bzw. Kanäle
  • können mit ihrem Smartphone multimediales Rohmaterial (Texte, Fotos, Audio, Video) aufzeichnen, grob bearbeiten und übermitteln
  • kennen die dafür erforderliche Software (Apps)
  • kennen Übermittlungs- und Speichermöglichkeiten – v.a. in Bezug auf redaktionelle Schnittstellen
  • kennen professionelles Equipment fürs MR (Pro- und Contra, Beschaffungstipps)
  • kennen Möglichkeiten des Teamworks unterwegs

Dozierender

Marcus Bösch arbeitet als freiberuflicher Multimediajournalist u.a. für die Deutsche Welle und das ZDF. Als Mobile Reporter hat er für die Tagesschau mit einem iPhone Bericht erstattet und eine komplette Radiosendung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk komplett auf einem Smartphone produziert.

Bösch betreibt das Blog http://www.mobile-journalism.com, hat das entsprechende Kapitel für das Journalistenlehrbuch «Universalcode» geschrieben und hält Workshops und Vorträge zum Thema. Bis jetzt u.a. für den NDR, die Deutsche Welle und die RTL Journalistenschule.

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Geschrieben von Frank Haenecke

14. Dezember 2011 um 14:43

Allrounder, Handwerkerin oder Multimediajournalist?

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 Lokaljournalismus ist anspruchsvoll. Früher war er begehrt als Einstieg für Quereinsteiger. Heute fordern neue Medien mehr als nur klassisches Handwerk.

Wer in den Journalismus will, muss neugierig sein, über ein breites Allgemeinwissen verfügen, das Handwerk beherrschen. Er muss kommunikativ, vernetzt, flexibel und belastbar sein. Man sollte über eine rasche Auffassungsgabe verfügen und fähig sein, alle Kanäle zu bespielen – also nicht nur für die Zeitung zu schreiben, sondern auch das Internet multimedial zu bedienen. Je nachdem, wie einzelne Medien ausgerichtet sind, fordern Chefredakteure und Verleger einen sicheren Umgang in Sachen Multimedialität. Das sind hohe Anforderungen – Anforderungen, die selbstverständlich auch Auswirkungen auf das Berufsbild haben.

„Sanfte Professionalisierung“
Im Lokaljournalismus waren schon immer Allrounder gefragt. Allrounder, die über Politik, Gesellschaft, über Wirtschaft und Lokalsport berichteten. In vielen Lokalzeitungen drängten Quereinsteiger in den Beruf. Das bestätigt eine Studie, veröffentlicht von der Universität Zürich und anderen Forschungsinstituten im Jahr 2008. Bei Lokaljournalisten ist keine typische berufliche Herkunft festzustellen. Heterogen zusammengesetzte Redaktionen sind üblich. Typisch auch, so die Studie: Lokaljournalismus ist ein Einsteigerberuf für junge Journalistinnen und Journalisten, gleichzeitig aber auch  ein Hort für alteingesessene „Urgesteine“.
Heute sei das anders, sagt Sabine Schmid, seit September Chefredaktorin des „Toggenburger  Tagblatts“, einer Lokalzeitung im Nordosten der Schweiz mit einer Auflage von 5000 Exemplaren. Als sie vor zehn Jahren in den Lokaljournalismus einstieg, sei die Mehrheit der Redaktionskollegen aus anderen Berufen gekommen. Schmid leitet heute eine Redaktion mit sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon haben mit einer Ausnahme alle eine Matura. Die meisten haben anschliessend studiert. Die neue Journalistengeneration zeichne sich aus durch eine „sanfte Professionalisierung“, so das Ergebnis einer Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW in Winterthur, die im Herbst 2011 erschienen ist. Demnach sei der Anteil der Journalisten unter 35 Jahren ohne journalistische Ausbildung gerade bei den Lokalzeitungen zurückgegangen.
Guido Keel, Autor der Studie, führt das auf neue Ausbildungsmöglichkeiten an Universitäten und Fachhochschulen zurück. Allerdings seien gleichzeitig bisherige Angebote reduziert worden, insbesondere die langen Volontariate (länger als zwölf Monate) in Verbindung mit Ausbildungslehrgängen an Journalistenschulen. Dieser klassische Weg, der neue Kräfte ins Handwerk einführte, begleitet von Profis, die ihnen alle Facetten des Lokaljournalismus vermittelten und ihnen eine „Haltung“ lehrten,  dieser Weg scheint an Bedeutung zu verlieren. Keel sieht einen möglichen Zusammenhang mit der Krise der Branche und der Konzentration in den Medien.

Ausbildung an der Journalistenschule
Lokaljournalismus gilt, zumindest in der Schweiz, innerhalb der Branche als minderwertig und ist folglich für viele noch immer ein Sprungbrett in die Redaktionen grösserer Zeitungen. Dieser Ruf klebe „zu unrecht“ am Lokaljournalismus, findet Sylvia Egli von Matt, Direktorin der Schweizer Journalistenschule MAZ: „Das Lokale wird zunehmend wichtiger.“ Denn je globaler wir agierten, desto wichtiger würden Informationen, die uns unmittelbar betreffen – aus unserem Umfeld, unserer Nachbarschaft, unserer Region. Eine These, die Verantwortliche anderer Zeitungen stützen. Das Lokale „als übersichtlicher Raum“ schaffe ein Stück Heimat. Dieses Stück Heimat abzubilden, darüber zu berichten, sich dem ständigen Balanceakt zwischen Nähe und kritischer Distanz auszusetzen, ist anspruchsvoll und fordert solides Handwerk.
Aber nicht nur. Die rasante Entwicklung neuer Technologien verlangt nach neuen Angeboten. So sind in den letzten Jahren Aus- und Weiterbildungsangebote in Multimedia und im Umgang mit neuen Medien zu einem zentralen Thema geworden. Das Lokale im Journalismus zu stärken, passende Angebote zu schaffen, aber auch den Austausch unter den lokalen Medien zu fördern, dafür engagiert sich die Journalistenschule MAZ. Und sieht sich dabei zum Spagat gezwungen: Ausbildung soll immer kürzer sein, doch Journalistinnen und Journalisten müssen immer mehr können, immer mehr produzieren, in immer weniger Zeit.
Um das zu leisten und die Qualität in den Zeitungen zu bewahren und zu optimieren, sind gute Arbeitsbedingungen in den Redaktionen wichtig, aber eben auch die Möglichkeit, sich aus- und weiterbilden zu können. Denn „Lokalredaktionen managen eines der kostbarsten Güter der Demokratie: Öffentlichkeit“, sagt Berthold L. Flöper, Leiter des Lokaljournalistenprogramms der Bundeszentrale für politische Bildung.

Neue Herausforderungen als Chance
Die Konzentration auf Print sei noch fest verankert, auch bei jungen Kollegen, sagt Josef J. Zihlmann, ehemaliger Chefredakteur des „Willisauer Boten“ und Geschäftsführer der SWS Medien in der Zentralschweiz. Von seinen Leuten erwartet er, dass sie alle Kanäle bespielen können: Zeitung, Onlineplattform, E-Paper sowie diverse Newsdienste. Der Wandel im Journalismus fordere von Journalistinnen und Journalisten ein Umdenken; nicht nur technisch, sondern auch inhaltlich. Waren sie früher Allrounder, so müssen sie heute „Allrounder im Quadrat“ sein: Das Handwerk zu beherrschen, gilt nach wie vor. Doch heute sind sie zudem Multimediajournalisten: In allen Ressorts unterwegs. Das heisst: Texte schreiben über die Ressorts hinweg. Und wissen, wie sie welche Inhalte in welchem Medium optimal  vermitteln können.
Einer, der die Chancen des neuen Medienzeitalters konsequent nutzt, ist Urs Gossweiler, Verleger aus dem Berner Oberland. Seine „Jungfrau Zeitung“ ist radikal lokal. Und radikal multimedial. Sie bedient verschiedene Online-Plattformen, die – nach eigenen Angaben – monatlich gegen 700 000 Mal abgefragt werden, und sie erscheint zweimal wöchentlich als Zeitung für 8000 Abonnenten. Sie hat einen eigenen Auftritt auf facebook und twitter.
Tatsächlich seien die Anforderungen in Sachen Multimedialität enorm gestiegen, so Gossweiler. Das klassische Handwerk beherrschen sei Grundvoraussetzung; „nur“ Texte zu schreiben, reiche nicht mehr aus. Wer bei der „Jungfrau Zeitung“ anheuert, muss ungleich mehr können als ein Journalist vor 15 Jahren. Es sind Multimediajournalisten, die nicht nur alle Ressorts bedienen, sondern ihre Geschichten für alle Medien zeitgerecht parat haben müssen.
Der Wandel im Journalismus fordert vom Einzelnen viel an journalistischem und technischem Knowhow. Er bietet aber auch Möglichkeiten, neue Quellen zu erschliessen, auf neuen Kanälen an Tipps, Stories und Geschichten zu kommen und über neue Verteilwege neue Zielgruppen zu erschliessen. So eröffnen sich dem Lokaljournalismus neue Impulse. Er ändert sich – und bleibt spannend und anspruchsvoll.

Barbara Stöckli

 

Quellen
Journalisten in der Schweiz – eine Berufsfeldstudie im Zeitverlauf, Guido Keel
Journalistinnen und Journalisten in der schweiz – Ein Berufsfeld im Wandel, Universität Zürich, Markt- & Sozialforschung gfs, Forschungsbereich Öffentliche Gesellschaft fög
www.maz.ch

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Geschrieben von Barbara Stoeckli

14. Dezember 2011 um 14:29

Abgelegt in Allgemeines

Prüfen Sie Ihr Allgemeinwissen! Kult-Test des MAZ jetzt online

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«Zählen Sie die vier bevölkerungsreichsten Kantone der Schweiz auf.» «Nennen Sie drei Mitgliedsländer der EU, die bis heute den Euro nicht als Währung haben.» «Zu welchem Medienhaus gehört die Berner Zeitung?»
Drei Fragen aus dem 13-seitigen Test, mit dem das MAZ das Allgemeinwissen der Bewerber geprüft hat. Hätten Sie’s gewusst?

Zwei Stunden brüteten die angehenden Journalistinnen und Journalisten über den mehr als 50 Fragen – Fragen zum aktuellen Geschehen in der Schweiz und der Welt, zu Geschichte, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Medien.

Der Allgemeinwissenstest geniesst mittlerweile Kult-Status auch ausserhalb der Schweizer Journalistenschule. Nach den Aufnahmeprüfungen stellt das MAZ ihn Online – auf dass sich nicht nur die Prüfungskandidaten die Zähne ausbeissen können…
Er ist seit Jahren zentraler Bestandteil des Aufnahmeverfahrens zur Diplomausbildung Journalismus. Weil das MAZ überzeugt ist: Gerade für Journalistinnen und Journalisten ist eine hervorragende Allgemeinbildung unerlässlich.

Aufnahmetest 2011
Frühere Prüfungsbeispiele

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Geschrieben von Gabriela Murer

24. November 2011 um 10:58

Studierende lernen Keystone vor Ort kennen

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Wie funktioniert eine Bildagentur? Wer arbeitet dort? Woher kommen die Bilder? Was kosten Sie? Die Teilnehmenden des Studienganges Visual Multimedia Editor wollten es am Beispiel der Schweizer Agentur Keystone genau wissen und haben diese in Zürich besucht.

Keystone-Geschäftsführer Jann Jenatsch hat sich einen ganzen Tag Zeit genommen, um zusammen mit Cheffotograf Alessandro della Valle einen Einblick in den Alltag der Agentur zu geben. Zudem erhielten die Teilnehmenden Einblick, nach welchen Kriterien die Agentur Bilder qualitativ bewertet,  verbreitet und wie sie übermittelt werden.  

 

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Geschrieben von Gabriela Murer

18. November 2011 um 16:10

Hallo Nachbarn! Der Quartierverein Hirschmatt besucht das MAZ

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Seit sieben Jahren prägen das MAZ und seine Studierenden das Luzerner Quartier Hirschmatt mit. Grund genug für den Quartierverein, uns einen Besuch abzustatten und uns kennenzulernen. Wir haben aber auch Fragen! Zum Beispiel: Wissen die eigentlich, was wir tun? Und noch interessanter: Was denken die eigentlich über uns?

Seit 2004 hat das MAZ seinen Sitz im Hirschmattquartier, an der Fassade prangt gross “MAZ”.  Unsere Studierenden sind im Quartier nicht zu übersehen. Etwa wenn sie Passanten für Rechercheübungen einspannen oder im Filmkurs beim Üben mit dem Stativ der Video-Kamera den Weg versperren.  Doch wissen unserer Nachbarinnen und Nachbarn eigentlich, was wir tun? Bis jetzt haben wir sie nie gefragt. Heute hatten wir endlich die Gelegenheit: Eine 16-köpfige Gruppe des Quartiervereins Hirschmatt-Neustadt hat uns besucht. Mit dabei auch der Co-Präsident, Markus Schmid. Er verriet uns, was er von Journalisten hält und erklärte uns, warum das MAZ nicht nur im Quartier, sondern auch national wichtig ist:


Die meisten Quartierbewohnerinnen und -bewohner allerdings haben weniger Erfahrungen mit Medienschaffenden als ihr Präsident. Das wollten wir ändern! Um ihnen einen Einblick zu geben, mussten sie nach der Einführung durch Sylvia Egli von Matt, der MAZ-Direktorin, einen Parcours mit zwei Stationen absolvieren:

Im TV-Studio konnten die Besucher den Teleprompter ausprobieren und sich einmal wie ein Moderator, eine Moderatorin fühlen.

Freiwillige fanden sich schnell. «Das war eine interessante Erfahrung. Und sich selber zu sehen ist gar nicht so schlimm, wie ich gedacht habe! Ich fand es ganz interessant!», sagte Gabriela Graf, die sichtlich Spass an der Aufgabe hatte:

Im Radiostudio gab Dani Glur, Chefredaktor von Radio 3-fach und MAZ-Studierender, aus erster Hand Einblicke in das Radioschaffen:

Und auch hier blieb es nicht bei der reinen Theorie, es wurden ebenfalls Interviews geführt. «Ich bin ganz froh, war das nur eine Übung! Wäre das ernst gewesen, hätte ich nicht gewusst, wie ich reagieren soll», sagt Verena Bernhard, die dem hartnäckigen Interviewer etwas verriet, was sie eigentlich gar nicht sagen wollte, nämlich – ach nein, das bleibt jetzt unter uns, wir Journalisten können nämlich auch Geheimnisse für uns behalten!

Und? Was haben die Besucherinnen und Besucher heute gelernt? Denken sie jetzt anders über uns? Einerseits ja, andererseits nein:


 

 

 

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Geschrieben von Alexandra Stark

16. November 2011 um 18:50

Abgelegt in Allgemeines

Digitale Konzepte – Von der Idee zum erfolgreichen Produkt

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Die erste Webseite für mobile Nutzer, ein neuer Blog oder der Relaunch des kompletten Internetauftritts – die Konzeption von digitalen Inhalten ist wie der Bau eine Hauses. Nur wenn Bauarbeiter und Handwerker die Planung des Architekten verstehen, gelingt das Projekt. Die Technik ist immer nur ein Teil im Fundament einer erfolgreichen digitalen Publikation. Eine solide Geschäftsstrategie, die passenden Inhalte und ein logischer Aufbau sind mindestens genauso wichtig. Bei der Umsetzung solcher Angebote treffen Journalisten, Techniker, Verkäufer und Marketingspezialisten aufeinander. Nur wenn sie zu gemeinsamer Sprache und Teamwork finden wird das Produkt erfolgreich. Der Kurs bietet eine Einführung in die Konzeption digitaler Inhalt und Grundlagen für die Zusammenarbeit mit externen und internen Partnern. In praktischen Übungen werden die Teilnehmenden mit typischen Fragestellungen aus dem digitalen Projektalltag konfrontiert.
 
Die Teilnehmenden
_ kennen die wichtigsten Bestandteile eines digitalen Konzepts (Projektplanung, Ökonomie, Inhalte, Zielgruppen, Technologie, Design, Informationsarchitektur)
_ lernen die wichtigsten Meilensteine auf dem Weg zum digitalen Produkt (inhaltliches Grobkonzept, funktionale Baupläne, Oberflächendesign, Prototyp)
_ erweitern ihr Einschätzungsvermögen über Chancen und Risiken neuer digitaler Produkte
 
http://kurse.maz.ch/de/kurse/default.htm?igrpid=3&typid=211&detailid=8091
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Geschrieben von Frank Haenecke

19. Oktober 2011 um 13:51

Social Media Konzepte – Was auf Blogs, Facebook, Twitter und Co. gehört

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Wer in den interaktiven Medien nachhaltig Eindruck machen will, muss gute Inhalte beisteuern. Sonst lohnt sich der Aufwand nicht, bei Facebook oder Twitter einen Account zu eröffnen oder einen Blog zu lancieren. Aber was brauchen und wollen Fans, Follower und LeserInnen? Und wie bündeln wir Ressourcen und stellen die regelmässige, redaktionelle Betreuung sicher?
 
In diesem Seminar lernen Sie Content-Strategien für die neuen Medien kennen.
Ziele:
_ Sie wissen, mit welcher Strategie Sie welche Zielgruppe ansprechen.

_ Sie kennen Werkzeuge, mit denen Sie angemessene und attraktive Inhalte erarbeiten.
_ Sie lernen, Content und Inhaltsrubriken zu planen und zu reglementieren.
_ Sie wissen, wie man Veröffentlichungen intern oder extern delegieren kann.
_ Sie erarbeiten ein praxisbezogenes Grobkonzept für Ihre Veröffentlichungen in den interaktiven Medien.
 
http://kurse.maz.ch/de/kurse/default.htm?igrpid=2&typid=254&detailid=8113
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Geschrieben von Frank Haenecke

19. Oktober 2011 um 13:47

Webprogrammierung für Journalisten – das Web als Werkstück

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Dieser Einstieg in die Webprogrammierung umfasst eine Einführung in die Konstruktion des Webs sowie der wichtigsten Online-Werkzeuge und Nachschlagewerke. Er vermittelt anhand praktischer Übungen mit selbst erstellten Seiten und programmierten Applikationen ein Verständnis für die elementaren Prozesse des modernen Webpublishings sowie die Programmier- und Auszeichnungssprachen.
Mit diesem Wissen können die Teilnehmenden nicht nur eigenständig und im Web publizieren, sondern ebenso in arbeitsteiligen Teams kompetent an Onlineprojekten mitwirken.
Die Teilnehmenden
_ verstehen die Grundlagen und die Konzeption des World Wide Webs (Server-Client-Struktur, Webbrowser, WWW, FTP, Protokolle wie HTTP)
_ kennen die Auszeichnungssprache HTML/HTML5 und deren Erweiterung CSS
_ kennen die gebräuchlichsten Dateiformate im Web
_ kennen die Programmiersprache Javascript
_ kennen die wichtigsten Tools (v.a. Webeditoren, Bildbearbeitung)
_ können damit eigenständig grundlegende Programmierungen vornehmen (Rich Internet Application)
_ wissen um weitere Bestandteile eines Webauftritts

http://kurse.maz.ch/de/kurse/default.htm?igrpid=3&typid=210&detailid=8238

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Geschrieben von Frank Haenecke

19. Oktober 2011 um 13:46

Josef Kunz (SVP) stellte sich den Fragen von Journalistinnen und Journalisten

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Josef Kunz im Gespräch

Josef Kunz, der nach 16 Jahren aus dem Nationalrat zurück tritt, berichtete von seinem Alltag in Bern. Von den kleinen Missgeschicken am Anfang seiner Karriere, von Diskussionen mit Bundesbeamten, die wenig vom Alltag eines Landwirts wissen, vom Umgang mit Journalisten und Lobbyisten. Die Teilnehmenden interessierte vor allem, wie man den Einstieg in Bern findet, wie man sich mit komplexen und neuen Themen vertraut macht und wie viel der Arbeitsaufwand eines Parlamentariers ausmacht.

 Die Diskussion fand im Rahmen des Kurses “So funktioniert die Schweiz” statt. Ein Kurs, der die Grundlagen und Zusammenhänge der Schweizer Politik, der Wirtschaft, des Justiz- und Sozialstaats vermittelt.

 

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Geschrieben von Gabriela Murer

10. Oktober 2011 um 11:15