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Der «Krieg» zwischen Bloggern und Journalisten ging los, sobald die ersten ernsthaften Blogs in Netz erschienen. Viel zu lange, und zu Unrecht, wurden die Blogs als «Tagebücher» beschrieben und wurden in die Nähe des Poesiealbums gelegt.

Mittlerweile haben sich gerade im Medienbereich einige Blogs einen guten Namen gemacht. Bildblog, Medienspiegel oder Medienlese beschäftigen sich eingehend und zuweilen sehr kritisch mit den Printmedien, oder generell mit der Nutzung der Medien.

Die journalistische Qualität der Medienblogs ist nun umfassend untersucht worden. Andreas Hutter hat seiner Lizenziatsarbeit an der Philosophischen (!!) Fakultät der Uni Zürich den Titel gegeben «Verbesserte Medienkritik oder Pseudo-Journalismus. Eine inhaltsanalytische Studie journalistischer Qualität in medienkritischen Weblogs».

Grundsätzlich fällt das Ergebniss positiv aus:

Das, was in den untersuchten Weblogs geschrieben wird, hat journalistische Qualität, das hat die Studie gezeigt. Den Vergleich mit den Online-Ausgaben etablierter Zeitungen muüssen sie jedenfalls nicht scheuen, im Gegenteil: für Weblogs wurde insgesamt eine höhere journalistische Qualität gemessen als für
Online-Zeitungen.

Und er fährt fort:

Die Erkenntnis, dass in Weblogs nicht nur theoretisch guter Journalismus möglich ist, sondern dass er tatsächlich stattfindet und auch einer empirischen Überprüfung standhält, ist aber dennoch wichtig. Sie zeigt, dass in Weblogs und anderen neuen elektronischen Medien tatsächlich Journalismus betrieben wird.

Wer die ganze Studie herunterladen möchte, findet sie unter der Adresse http://www.box.net/shared/34u9kcs2o6

Geschrieben von admin

7. November 2007 um 17:12

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