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Archiv vom März, 2010

Wir haben keine Krise im Journalismus

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Alan Rusbridger, Chefredaktor des Guardian, sieht keine Krise des Journalismus. „Es gab noch nie so viel tolle Möglichkeiten für JournalistInnen. Es gibt ein phantastisches Potential. Wir sollten nicht in Krisen, sondern in Potentialen denken. Es ist eine Krise der Medienhäuser – und allenfalls auch eine der Journalisten. Aber fürs Publikum ist es keine. Dieses bekam noch nie so viel so gute Infos.

Deshalb: think about journalism before business-models.“ Das sagte er an einer Forschungstagung, die das MAZ mit dem European Journalism Observatory Lugano und dem Wiener Medienhaus organisierte.

Wolfgang Blau, Chefredaktor von Zeit Online, rief, wie Rusbridger zu einem kollaboativen Journalismus auf.  „Die Medien müssen sich beeilen auch so kommunikativ zu sein wie Service-Websiten. Wir müssen auf Augenhöhe mit unseren Lesern kommunizieren. So werden wir jeden Tag besser. Allerdings ist der Dialog nicht immer einfach und lustig.“

Geschrieben von Sylvia Egli von Matt

22. März 2010 um 18:45

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