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Ein Blog der Schweizer Journalistenschule MAZ

Archiv vom September, 2012

Community-Pflege in Social Media – Werkzeugkasten für Redaktionen

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Moderne Medien integrieren Social Media wie Facebook, Twitter, YouTube in ihren Output und in ihren Dialog mit dem Publikum. Doch viele Redaktionen suchen hier noch praktikable Ansätze.

  • Was sind passende Inhalte am richtigen Ort zur richtigen Zeit?
  • Wie bringt man Zielsetzung und Ressourcen zusammen?
  • Wie erreicht man in SoMe Beachtung, wie managt man Communities?
  • Wie organisiert man diese Arbeit – und was sollten SoMe-RedaktorInnen können?

Im Kurs am MAZ lernen wir von Erfolgsgeschichten. Ein Profi der jungen Generation analysiert schweizerische und internationalen Brands, zeigt Best-Practice-Beispiele und gibt reichlich Tipps für den gut sortierten Werkzeugkasten – auch für kleinere, weniger arbeitsteilige Teams.

Dozent am MAZ: Martin Oswald von der Webredaktion DRS 3

Martin Oswald, selber MAZ-Absolvent, leitet die Webredaktion von SRF3  und ist am Puls der SoMe-Aktivitäten des Senders. Er geht auch auf die Vorzeige-Kampagne «Jeder Rappen zählt» von Radio SRF 3  ein.

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Geschrieben von Frank Haenecke

27. September 2012 um 16:39

Erster Schweizer Recherchetag am MAZ

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So recherchiert man effizient und findet neue Stories

Über Tricks und Tipps in der Recherche  zu sprechen, ist für Journalisten meist tabu. Jeder will seine Kniffs für sich  behalten. An dieser Tagung ist es für einmal anders. 12  Journalistinnen und Journalisten beschreiben  ihre Erfahrungen, ihre Methoden und Erfolgsrezepte zu so unterschiedlichen  Themen wie effizient Googlen, Fundgrube Social-Media, Zugang zu amtlichen  Dokumenten via Öffentlichkeitsgesetz, Einsicht in Justizdokumente,  Besonderheiten der Recherche im Ausland, im Lokaljournalismus oder im Politjournalismus.

Die Recherche-Tagung wird eröffnet mit einer Rede zur Lage des Journalismus (Vera Bergen, Radio Sunshine) und abgeschlossen durch ein Podiumsgespräch (Beat Balzli, Chefredaktor Handelszeitung; Andrea Bleicher, stv. Chefredaktorin Blick und Oliver Zihlmann, Leiter RechercheDesk SonntagsZeitung und Le Matin Dimanche) zu Sinn und Unsinn von Rechercheförderung in Redaktionen.

Partner: Recherche-Netzwerk investigativ.ch
Sponsor: TamediaDatum: 28. Januar 2013, 09.30 – 17.00  Uhr
Ort: MAZ, Murbacherstr. 3, 6003 Luzern
Kosten: CHF 290.–
Anmeldeschluss: 14. Januar 2013

> provisorisches Programm
> weitere Details zur Tagung
> zur Anmeldung

 

Geschrieben von Gabriela Murer

26. September 2012 um 17:43

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Ein Chefredaktor will sich überflüssig machen

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Lars Haider hat ein paar besondere Führungsprinzipien: Der Chefredaktor des Hamburger Abendblattes hat im Kurs Leadership & Medienmanagement vor Schweizer Führungskräften gezeigt, wie er seine Crew von über 200 Journalisten bei Laune hält.

«Ich gebe meinen Ressortleitern maximale Entscheidungsfreiheit.» In die Zeitungsproduktion greife er erst ein, wenn es ihn wirklich brauche. «Mir ist es auch egal, wo meine Reporter arbeiten – Hauptsache, sie liefern gute Geschichten.» Dies sicherzustellen liege in der Verantwortung der Ressortleiter.

Wo ist der Chef?

Der Nachteil dieser langen Führungsleine sei es, dass er einzelne Reporter nur selten sehe. Feedback und Lob kämen zu kurz. Haiders Vorgesetzter wiederum, Springer-Chef Matthias Döpfner, würde es jedoch mit ihm genau gleich handhaben. In den 1.5 Jahren als Chefredaktor hätten sich die beiden erst zweimal kurz gesehen. «Ein guter Chef ist einer, der sich relativ rasch überflüssig macht», sagte Haider weiter.

Spezielle Ideen hat Haider auch bei Redaktionssitzungen. Ab und zu tritt eine Band auf und bringt die Journalisten zum Tanzen. Udo Lindenberg soll demnächst beim Hamburger Abendblatt einen Gig bieten.

Geschrieben von Gabriela Murer

24. September 2012 um 09:23

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