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Schweizer Studie zum Medienwandel
Aus der NZZ: Eine Studie zum Medienwandel
ras. ⋅ Im September 2008 führte der Zürcher Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft zusammen mit dem Sozial- und Marktforschungsinstitut GfS Zürich eine Online-Umfrage unter Medienschaffenden durch. Ziel war es, das Berufsfeld des Journalismus auf dem Hintergrund des strukturellen und kulturellen Wandels in der Medienbranche zu analysieren.
Die Umfrage richtete sich an Mitarbeiter von Publikumstiteln der Segmente Radio sowie Tages- und Wochenpresse. Fernsehschaffende wurden nicht berücksichtigt, weil sie für die Forscher zu schlecht erreichbar waren. «Visuelle Medien erschweren den Zugang zu ihren Mitarbeitenden», heisst es in einer Zusammenfassung der Ergebnisse. Der Rücklauf sei zudem zu gering gewesen. 923 Personen in der Deutschschweiz und der Romandie nahmen an der Untersuchung teil. Die Westschweiz ist in der Umfrage leicht untervertreten. Der Rücklauf betrug 23 Prozent. Die Studie kann bei GfS Zürich bezogen werden.
http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/froehlich_im_falschen_leben_1.4025816.html
Studie zum Wandel des journalistischen Berufsbildes
In der Berufsbild- Diskussion am MAZ beziehen wir uns unter anderem auf die wegweisende Studie von
Christoph Neuberger/Christian Nuernbergk/Melanie Rischke: Journalismus im Internet: Zwischen Profession, Partizipation und Technik – Ergebnisse eines DFG-Forschungsprojekts. Fachzeitschrift, MediePerspektiven 4/2009
http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/04-2009_Neuberger.pdf
In allen Mediengattungen von besonderer Relevanz sind diese Eigenschaften bzw. Ausbildungsziele:
gute Allgemeinbildung
zielgruppengerechte Informationsaufbereitung
fundierte journalistische Ausbildung (z. B. Volontariat,
Journalistenschule, Journalistikstudium)
Bereitschaft zum Dialog mit den Nutzern
Vermittlungskompetenz für mehrere Medien
(z B. Text, Bild, Video)
besonderes Ressort- und Spezialwissen